DAS PROGRAMM

Sommerferienprogramm für Kinder
Samstag, 6. September 2014, 15:00 Uhr
Eintritt 3 Euro

Das Sams im Glück

Land/Jahr:  D 2012  Regie: Peter Gersina    Länge: 103 Min. Altersfreigabe: uneingeschränkt

Das Sams (Christine Urspruch) hat sich mittlerweile bei den Taschenbiers eingelebt. Eigentlich könnte alles Friede, Freude, Eierkuchen singen - doch da gibt es ein kleines Problem: Lebt man über zehn Jahre mit einem Sams unter einem Dach, beginnt man sich langsam aber sicher selber zu einem Sams zu verwandeln. So geschieht es auch mit Herrn Taschenbier (Ulrich Noethen) , der in immer wieder kehrenden Momenten verfressen, aufgekratzt und vorlaut ist - eben wie ein Sams. Jedoch kann er sich an nichts mehr erinnern, wenn er sich wieder zurück verwandelt hat. Was anfangs ganz lustig ist, läuft mit der Zeit aus dem Ruder, als klar wird, dass sich die Veränderung nicht aufhalten lässt, solange das Sams noch bei den Taschenbiers wohnt. Sonst wird aus Herrn Taschenbier alsbald auch ein Sams. Das Sams, welches sich noch über die Gesellschaft eines weiteren Sams freut, muss bald einsehen, dass das Problem nur zu lösen ist, wenn es die Taschenbiers für immer verlässt...

Mit freundlicher Unterstützung der Firma Datenknecht GmbH in Kernen.

Sommerferienprogramm für Kinder
Samstag, 6. September 2014, 17:00 Uhr
Eintritt 3 Euro

Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft

Land/Jahr:  USA 1989   Regie: Joe Johnston    Länge: 101 Min. Altersfreigabe: ab 6 Jahre

Der Wissenschaftler Wayne Szalinski (Rick Moranis) ist ein leidenschaftlicher Forscher, der auch ungewöhnliche Erfindungen schätzt. Sein neustes Werk ist eine Maschine, mit der sich Objekte auf Miniaturgröße schrumpfen lassen. Die Umgebung Szalinskis teilt den Enthusiasmus des Wissenschaftlers nicht, davon lässt er sich jedoch überhaupt nicht beeindrucken. Aber dann passiert ein unlückseliger Zwischenfall, der in Szalisnkis Planungen nicht vorgesehen war. Seine eigenen Kinder Amy (Amy O’Neill) und Nick (Robert Oliveri) sowie Ronald (Jared Rushton) und Russell (Thomas Wilson Brown), die beiden Söhne seines Nachbarn Russell Thompson Sr. (Matt Frewer), geraten in den Wirkungskreis der Maschine und werden zu Liliputanern. Jetzt müssen die Kinder zusammenhalten, um in der unwirtlichen Umgebung überleben zu können. Denn Grashalme wirken für sie wie Bäume und harmlose Insekten sind eine tödliche Gefahr. Vom Garten bis zum rettenden Haus ist es ein weiter Weg, aber die Kinder nehmen die Herausforderung an.Da sein alleinerziehender Vater nach einem Autounfall im Krankenhaus liegt, wird der zwölfjährige Emil Tischbein aus der ostdeutschen Provinz nach Berlin geschickt. Dort soll er mit Pastorin Hummel und deren Sohn zwei Wochen seiner Ferien verbringen. Im Zug stiehlt ihm der zwielichtige Gauner Max Grundeis all seine Ersparnisse. Emil nimmt die Verfolgung auf und lernt dabei Pony Hütchen, die Chefin einer Berliner Kinderbande, kennen. Die beschließt kurzerhand, dem Jungen zu helfen.

Mit freundlicher Unterstützung der Firma Datenknecht GmbH in Kernen.

Mittwoch, 24. September 2014, 19:30 Uhr, Eintritt 12 €

Ev. Gemeindehaus Stetten, Mühlstr. 1
In Kooperation mit dem AK Asyl

Rey Negro

Film und Konzert mit Sergio Vesely

Land/Jahr: D/CL  2003    Regie: Winfried Oelsner    Länge: 80 Min.

Chile 1975. Der junge Untergrundkämpfer Sergio Vesely verschwindet nach Verhaftung und Folter durch die Geheimpolizei für zwei Jahre in den Lagern der Pinochet Diktatur.

Fast 30 Jahre später begab sich Sergio auf eine Reise in seine Vergangenheit. Aus Esslingen kehrt er zurück in sein Heimatland Chile, um Melinka wieder zu finden, ein damals im Lager geborenes Mädchen, das er nie vergessen hat. Für sie schrieb Sergio sein erstes Lied, ein Lied das sein ganzes Leben verändern sollte.

„Rey Negro“ ist ein emotionales Roadmovie durch die Lebensgeschichte eines faszinierenden Musikers und Poeten, der die Hoffnung nie aufgab, im Gefängnis seine Freiheit fand und sie nie wieder verlor.

Sergio Vesely wurde 1952 in Chile geboren. Während der Militärdiktatur (1973-1990) verbrachte er 22 Monate in verschiedenen Gefangenenlagern, Gefängnissen und Folterzentren. 1976 erhielt er in der Bundesrepublik Deutschland politisches Asyl.

Sergio Vesely wird an diesem Abend anwesend sein und seinen Film live musikalisch umrahmen.
Anschließend kann man noch ein „verkürztes“ Konzert der besonderen Art von ihm erleben und mit ihm ins Gespräch kommen.

Dienstag, 21. Oktober 2014, 11:00 Uhr, Eintritt 12 Euro

Stummfilme
mit Live Musikbegleitung

Die goldenen Zeiten der Stummfilm-Ära, als die Bilder zwar schon laufen, aber noch nicht sprechen konnten, werden an diesem Abend mit mehreren Kurzfilmen zu neuem Leben erweckt.

Begleitet von Live-Musik mit Jürgen-Roland Gröner am Flügel, Harald Gurres am Kontrabass und Petra Schenk, die für die Geräuschkulisse zuständig ist, sind Raritäten aus der Kintopp-Klamottenkiste zu sehen.

Darunter ein kaum bekannter Film des unvergesslichen Karl Valentin, der sich wie immer mit der Tücke des Objekts in Gestalt eines neuen Schreibtischs herumzuschlagen hat. Mit hintergründigem Humor nimmt der ebenfalls weniger bekannte Max Davidson die Marotten seiner jüdischen Mitbürger aufs Korn. Selbstverständlich dürfen auch die Klassiker der Stummfilms an einem solchen Abend nicht fehlen. Charlie Chaplin verkörpert wie kein anderer die Gestalt des ewigen Verlierers, der sich allen Widrigkeiten zum Trotz immer wieder durchs Leben schlägt. Harold Lloyd ist mit einem seiner rasanten Filme zu sehen, die schon damals dem Publikum den Atem stocken ließen.

Gezeigt werden vor allem kürzere Filme von ca. 1/2 Stunde Dauer.

Das Kommunale Kino Kernen sorgt mit allerlei Überraschungen für die stilvolle und nostalgische Umrahmung des Abends.

Montag, 17. November 2014, 20:00 Uhr,

Vereinsheim Musikverein Stetten,
Frauenländerstrasse 34

Kinshasa Symphony

Dokumentarfilm  Land/Jahr: D  2010   Regie: Claus Wischmann und Martin Baer  Länge: 98 Min.   Altersfreigabe: uneingeschränkt   OmU

Kinshasa, Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, drittgrößte Stadt Afrikas. Hier wohnen fast zehn Millionen Menschen, die zu den ärmsten Bewohnern unseres Planeten zählen. Es ist die Heimat des einzigen Symphonieorchesters Zentralafrikas – L’Orchestre Symphonique Kimbanguiste. Man darf sich ein afrikanisches Orchester nicht wie ein europäisches vorstellen. In Kinshasa gibt es weder Musikunterricht noch fertige Instrumente. Alle sind Autodidakten, die Geigen oder Celli haben sie selbst gebaut. Fürs Üben sind sie eigentlich viel zu müde, weil sie morgens um fünf aufstehen und nach der Arbeit bis in die Nacht proben. Trotzdem weiß man sofort, warum das Musizieren sie so gepackt hat. Man muss nur in ihre Gesichter schauen. Da stehen sie mit ihrer Geige auf der Straße, weil es in den Hütten und Häusern viel zu eng zum Üben ist. Drumherum lärmt der Verkehr, aber der Geiger steht wie entrückt in diesem Gewimmel, ganz konzentriert, als befände er sich in einer anderen Welt.

Seit 15 Jahren gibt es das Orchester und die eigentliche Leistung besteht nicht darin, wie sie spielen. Sondern darin, dass es sie gibt.

Der Film ist im Originalton mit deutschen Untertiteln.

Donnerstag, 11. Dezember 2014, 20:00 Uhr

Ev. Gemeindehaus Rommelshausen,
In den Kirchgärten 1

Wie im Himmel

Land/Jahr: SE  2004   Regie: Kay Pollack   Länge: 133 Min. Altersfreigabe: ab 12 Jahre

Der schwedischen Star-Dirigent Daniel Daréus erleidet nach einem Konzert einen totalen Zusammenbruch. Die Ärzte prophezeien ihm den baldigen Tod, wenn er sein Leben nicht von Grund auf ändert. Als Daniel begreift, dass ihm sein Leben zu entgleiten droht, zieht er sich in das Dorf seiner Kindheit zurück. Obwohl ihn dort nicht nur schöne Erinnerungen erwarten, beginnt er nach und nach zu sich selbst zu finden. Dabei spielt die Musik, von der Daniel nicht lassen kann, eine wesentliche Rolle: Er übernimmt die Leitung des örtlichen Kirchenchors und zeigt der bunt zusammen gewürfelten Gruppe von Hobby-Sängern völlig neue Wege auf, die Musik und damit auch sich selbst zu entdecken und zu finden. Doch seine Methoden stoßen nicht überall auf Anklang und bald schon sieht sich Daniel mit ernsten Problemen konfrontiert…

„Zu Recht für den Oscar nominiert, ein bewegendes Fest der Musik und des Lebens.“ (KulturSpiegel)

 

Dienstag, 27. Januar 2015, 20:00 Uhr

Film in englischer Sprache
In Zusammenarbeit mit der VHS Unteres Remstal

Calendar Girls

Land/Jahr: USA/GB  2003   Regie: Nigel Cole   Länge: 108 Min. Altersfreigabe: uneingeschränkt

Das Rylstone Women's Institute, eine Vereinigung biederer Hausfrauen aus dem britischen North Yorkshire, bringt alljährlich einen Kalender heraus, um Spenden für wohltätige Zwecke zu sammeln. Als eine der Frauen ihren Ehemann durch Leukämie verliert, bekämpft sie Trauer und Depression auf gar ungewöhnlich Weise: Sie schlägt ihren Freundinnen vor, in diesem Jahr zugunsten der Krebshilfe auf die üblichen Blumen- oder Tierbilder zu verzichten, und stattdessen selbst in aller gottgefälliger Nacktheit vor die Kamera zu treten. Nach anfänglichem Zögern kommt der Vorschlag an und bleibt nicht ohne weitreichende Folgen...

Komödie mit Helen Mirren, Penelope Wilton und Julie Walters im Stil von „Ganz oder gar nicht“

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