DAS PROGRAMM

Freitag, 13. März 2015, 17:00 und 19:30 Uhr
"La Salle am Schloss" der Diakonie Stetten, Schlossberg 4

In Zusammenarbeit mit der Diakonie Stetten
Menschen mit Handicap und deren Begleitpersonen haben verbilligen Eintritt (3 Euro)

Vielen Dank für Nichts

Land/Jahr: CH/D 2013   Regie: Stefan Hillebrand und Oliver Paulus Länge: 98 Min.   Altersfreigabe: ab 6 Jahren

Nach einem Snowboardunfall sitzt Valentin plötzlich im Rollstuhl, und als wäre das nicht genug, zwingt ihn seine Mutter dazu, an einem Theaterprojekt für Behinderte teilzunehmen. Valentins Frust sitzt tief. Erst als er die schöne Pflegerin Mira kennen lernt, scheint nicht mehr alles elend zu sein. Aber es gibt auch ein Problem: Mira ist mit Marc liiert. Valentin beschließt, den Kampf mit dem gesunden, erfolgreichen und gut aussehenden Nebenbuhler aufzunehmen. Voller Begeisterung bieten sich Lukas und Titus, seine beiden behinderten Mitbewohner, als Komplizen an. Das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft – und eines Abenteuers mit höchst ungewissem Ausgang.

Donnerstag, 19. März 2015, 20:00 Uhr
Eintritt 8 Euro, ermäßigt 5 Euro
Glockenkelter Stetten

In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Asyl

Menschen

Land/Jahr: D 2015   Regie: Grégory Darcy,   Länge: 75 Min.,   Originalversion mit deutschen Untertiteln

Durch den Arbeitskreis Asyl Kernen kam der französische Regisseur Grégory Darcy in Kontakt mit einigen Asylbewerbern aus Kernen. Wie sie kam auch er vor knapp 2 Jahren nach Deutschland, lernte die Sprache und suchte Arbeit. Nur dass diese Flüchtlinge es viel schwerer haben. Der Dokumentar‐ und Kunstfilm „Menschen“ entstand aus dem Zusammentreffen von Fremden, die neu in Deutschland sind.

Am Anfang des Projekts standen Interviews mit 10 Asylbewerbern aus Kernen, Waiblingen und Esslingen. Diese Menschen, die aus Kamerun, Algerien, Gambia, Pakistan, Iran und Syrien nach Deutschland kamen, brachten den Mut auf, sehr persönliche Fragen vor der Kamera zu beantworten. Wie finden sie sich in Deutschland zurecht, wie fühlen sie sich? Was hat sie zur Reise hierher veranlasst und was haben sie dabei erlebt? Was sind ihre Träume und Wünsche an die Gesellschaft, in der sie nun leben? Sie berichten spannend, sehr berührend und manchmal mit Humor über ihr früheres und neues Leben.

Aber dann kam der Moment, wo allen Beteiligten klar wurde: Worte reichen nicht aus. Es braucht die Sprache des Körpers und der Kreativität, um noch mehr auszudrücken, noch deutlicher zu werden, noch mehr zu verstehen. Hände, Gesichter, Gedichte, Bewegungen und Theaterszenen sagen mehr als Worte. Grégory Darcy holte die Asylbewerber nicht nur als Interviewpartner, sondern auch als kreative Menschen vor die Kamera.

Das macht dieses Filmprojekt so einzigartig. Es zeigt die überraschenden Seiten der Persönlichkeit seiner Protagonisten, die oft als Asylbewerber alle über einen Kamm geschoren werden und darunter leiden. Vielleicht bekommen potentielle Arbeitgeber, die Bürger ihrer neuen Heimatgemeinden oder die Mitarbeiter der zuständigen Ämter einen anderen Blick auf diese Menschen, nachdem sie diesen Film gesehen haben. Durch die Berichte der Flüchtlinge zur Situation in ihren Heimatländern und Fragen, die im Anschluss an den Film an die anwesenden Asylbewerber gerichtet werden können, kann sich jeder seine eigene Meinung bilden.

Für den Regisseur ist die Kommunikation zwischen den Menschen wichtig. Nur dadurch kann es zu einem besseren Verständnis beider Seiten und zu einer Verringerung von Konflikten kommen.

„Manchmal haben wir das Gefühl, wir sind keine Menschen mehr“, sagt einer der 50 Männer, die im Asylbewerberheim in Kernen leben. Dies zu ändern, dafür tritt der Film ein.

Der Ton und die Musik sind bei einem solchen Filmprojekt besonders wichtig. Die Berliner Pianistin Johanna Borchert und die Stettener Musikerin Kamauha stellten ihre Musik für diesen Film zur Verfügung. Der Stettener Tonmeister Tom Krüger brachte den Film professionell zum Klingen.

Den Trailer zum Film können Sie sich hier anschauen.

Montag, 13. April 2015, 20:00 Uhr
Musikvereinsheim Stetten, Frauenländerstraße 34

Populärmusik aus Vittula

Land/Jahr: FIN/S  2004     Regie: Reza Bagher     Länge: 105 Min.   
Altersfreigabe: ab 12 Jahren

Matti und Niila sind beste Freunde. Gemeinsam wachsen sie während den 1960er und 1970er Jahren im kleinen Örtchen Pajala, oder auch Vittulajänkkä genannt, auf. Die Grenzregion zwischen Schweden und Finnland ist jedoch hauptsächlich von ländlicher Einfachheit geprägt und schon bald merken die zwei Jungs, dass es so nicht weitergehen kann. Getrieben von ihrem unersättlichen Freiheitsdrang, durchbrechen sie die auferlegten Grenzen und wollen auch die Welt außerhalb ihres Kaffs kennen lernen. Die Leidenschaft zum Rock ‘n’ Roll ist nur ein Schritt in diese Richtung, doch der Weg zum Erwachsenwerden ist ein mühseliger und erfordert vor allem Durchhaltevermögen und Durchsetzungswillen.

Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Mikael Niemi versucht Regisseur Reza Bagher das vorhandene Potential des Adoleszenzdramas auszuschöpfen. Auf der einen Seite werden natürlich obligatorische Themen wie eine schwierige Kindheit, die Unterdrückung beziehungsweise der Druck durch die Familie angesprochen. Auf der anderen Seite geht jedoch dank der mitfühlenden Herangehensweise kein plakatives Abhandeln dieser Motive vonstatten und genau dadurch wird Polulärmusik aus.

Donnerstag, 7. Mai 2015, 20:00 Uhr,
Alte Kelter Rommelshausen, Kelterstraße 84

Silvi

Land/Jahr: D 2013     Regie: Nico Sommer     Länge: 97 Min.  
Altersfreigabe: ab 16 Jahren

“Ich kenne jede Falte an dir. Das ist doch ein Alptraum!”
Silvi wird von ihrem Mann verlassen und damit ist ihre langjährige Ehe gescheitert. Die 47jährige steht plötzlich an einem Wendepunkt. Getrieben von innerer Sehnsucht entscheidet sich Silvi für einen Neuanfang und mit einer Mischung aus Entschlossenheit und Naivität packt sie ihr neues Leben an. Anonymer Sex, Zärtlichkeit im Dunkeln und aberwitzige Männer spülen sie in ein emotionales Chaos aus Liebe, Lust und Grenzerfahrung. Die Suche nach einem neuen Partner wird zu einer echten Herausforderung….

2013 lief Silvi äußerst erfolgreich auf dem Achtung Berlin Festival. Er wurde dort als Bester Spielfilm mit dem New Berlin Award ausgezeichnet und erhielt außerdem den Preis des Verbandes der deutschen Filmkritik.

Lina Wendel erhielt für ihre Darstellung der Silvi mehrere Auszeichnungen, unter anderem den deutschen Schauspielpreis 2014 für die beste weibliche Hauptrolle.

Dienstag, 7. Juli 2015, 20:00 Uhr,
Alte Kelter Rommelshausen, Kelterstraße 84

Sein letztes Rennen

Land/Jahr: D 2013     Regie: Kilian Riedhof     Länge: 115 Min.   
Altersfreigabe: ab 6 Jahren

Paul Averhoff (Dieter Hallervorden) hat 1956 als Marathonläufer olympisches Gold geholt. Er war eine Legende. Doch jetzt, im Alter, müssen Paul und seine Frau Margot (Tatja Seibt) nach vielen glücklichen Jahren von Zuhause ausziehen und ins Altenheim. Ihre Tochter Birgit (Heike Makatsch) fliegt als Stewardess um die Welt und kann sich nicht mehr kümmern. So findet sich Paul auf einmal zwischen Singkreis und Bastelstunde wieder - und fühlt sich wie scheintot. Das soll es nun gewesen sein? Nicht mit Paul! Er holt seine alten Laufschuhe hervor und beginnt im Park seine Runden zu drehen…

Mittwoch, 26. August 2015, 20:00 Uhr,
Musikvereinsheim Stetten, Frauenländerstraße 34

Mitternachtstango

Land/Jahr: D/FIN/ARG 2013       Regie: Viviane Blumenschein 
Länge: 82 Min.      Altersfreigabe: uneingeschränkt

„Der Ursprung des Tango ist ein großes Missverständnis. Die Uruguayer und auch die Argentinier wollen ihn erfunden haben. Aber eigentlich entstand er im Osten Finnlands.“ (Aki Kaurismäki)

Leidenschaft, Gefühl und Sehnsucht – der Tango verbindet Generationen von heißblütigen Tänzern und Musikern. Nicht nur in Argentinien und Uruguay, sondern auch in Finnland. Dem Land der Saunen, Seen und schweigsamen Menschen. Und der Heimat des Tangos, behauptet zumindest der berühmte finnische Regisseur Aki Kaurismäki. In MITTSOMMERNACHTSTANGO begleitet Regisseurin Viviane Blumenschein drei temperamentvollen, argentinischen Tango-Musiker auf ihrem Road Trip durch Finnland, auf der Suche nach den wahren Ursprüngen des Tangos. Während sie fahrbaren Ein-Mann-Saunen, endlosen Wäldern und vollen Tango-Tanzböden begegnen, entdecken die Musiker in lauen Mittsommernächten den Charme der finnischen Tango-Interpretation. Auf ihrer Reise treffen sie die finnischen Größen des Tangos und lassen ihre Skepsis beim gemeinsamen Musikmachen mehr und mehr verfliegen.

»Es war ein Experiment«, sagt die Regisseurin Vivianne Blumenschein, das sich mitunter verselbstständigt habe. »Es entstanden bei den Dreharbeiten tolle Jam-Sessions, die wir gar nicht stoppen konnten.« Der finnische Tango ist melancholischer als der argentinische, ein vor allem auf den Mann rhythmisierter Tanz. Ist es die fehlende wärmende Sonne, die zur Kälte Finnlands auch noch die Vertreibung der Nacht addiert, die dem finnischen Tango seine Tiefe gibt?

»Mich hat vor allem der Culture Clash interessiert«, sagt die Regisseurin. Es geht ihr letztlich gar nicht darum zu klären, wer den Tango erfunden hat. Diese Musik hat zwei Seelen - eine argentinische und eine finnische. Das ist eine emotionale Erkenntnis, die uns »Mitternachtstango« beschert. Ein heißer Aufguss mit Moll-Akkorden. Wunderbar! (Thomas Schneider).

Sonntag, 13. September 2015, 20:00 Uhr,
Musikvereinsheim Stetten, Frauenländerstraße 34

Rush – alles für den Sieg

Land/Jahr: D/GB/US 2013       Regie: Ron Howard     Länge: 123 Min.
Altersfreigabe: ab 12 Jahren

„Mit nahezu todesverachtender Geschwindigkeit rauschen die Fahrer der Formel 1 über die Rennpiste: Seit 1950 beeindruckt dieser Motorsport durch immer ausgefeiltere Technik, aber vor allem durch die persönlichen Duelle der Fahrer. Rush – Alles auf Sieg wirft einen Blick zurück und widmet sich einem dieser Duelle, das Mitte der 1970er zwei besonders erbitterte Konkurrenten hervorbrachte.

Unterschiedlicher könnten sie nicht sein: Der Lebemann James Hunt (Chris Hemsworth) ist für sein ausschweifendes Leben bekannt, zusätzlich befeuert durch die Beziehung mit dem umfeierten Model Suzy Miller (Olivia Wilde). Der risikofreudige Fahrer lebt jeden Tag wie seinen letzten, auch jenseits der Rennstrecke. Der Liebling von Medien und Frauen lebt ein Leben voller Sex, Luxus und Partys. Auf der anderen Seite steht der kühle Kopf und Stratege Niki Lauda (Daniel Brühl). Seinen Mangel an Charisma und gutem Aussehen kompensiert er durch sein unglaubliches Talent, sowohl technisch als auch fahrerisch alles aus seinem Auto herauszuholen, ohne die Grenzen zu überschreiten. Doch so unterschiedlich sie auch sind, beide eint ein Ziel: der Sieg der Weltmeisterschaft.

Freitag, 16. Oktober 2015, 20:00 Uhr,
Glockenkelter Stetten

In Zusammenarbeit mit der Gemeindebücherei Kernen

Das finstere Tal

Land/Jahr: A/D 2013       Regie: Andreas Prochaska     Länge: 115 Min.
Altersfreigabe: ab 12 Jahren

Über einen versteckten Pfad, irgendwo hoch oben in den Alpen, erreicht ein einsamer Reiter Ende des 19. Jahrhunderts ein kleines Dorf, das sich zwischen unwirkliche Gipfel duckt. Niemand weiß, woher dieser Fremde kommt, der sich Greider nennt, und niemand will ihn hier haben. Nachdem der Schnee das Dorf eingeschlossen hat und kaum ein Sonnenstrahl mehr das Tal erreicht, kommt es zu einem tragischen Unfall, bei dem einer der Söhne des Dorfpatriarchen stirbt. Als der nächste Sohn auf mysteriöse Weise umkommt, wird klar, dass es sich wohl nicht um einen Zufall gehandelt hat: Die Familie muss büßen – Greider hat eine Rechnung aus längst vergessen geglaubten Zeiten zu begleichen…

Sergio Corbucci stand Pate für dieses meisterhafte Rachedrama aus Tirol. Sam Riley gibt den wortkargen Helden so cool wie einst Clint Eastwood. Die visuell famose Bildsprache sowie die raffinierte Dramaturgie schaffen cleveres Genrekino, wie es hierzulande selten zu erleben ist. Ein perfekter Schneewestern! (programmkino.de)

Die Verfilmung eines Romans von Thomas Willmann wirkt in manchen Elementen überstilisiert, zeichnet jedoch ein atmosphärisch dichtes Bild von einem Mikrokosmos, in dem Terror und Gewalt herrschen. (film-dienst)

Bayerischer Filmpreis 2013:
- Beste Regie und bester Darsteller (Tobias Moretti)

Deutscher Filmpreis 2014:
- Bester programmfüllender Spielfilm in Silber
- Beste darstellerische Leistung – männliche Nebenrolle (Tobias Moretti)
- Beste Kamera/Bildgestaltung (Thomas W. Kiennast)
- Bestes Szenenbild (Claus Rudolf Amler)
- Bestes Kostümbild (Natascha Curtius-Noss)
- Bestes Maskenbild (Helene Lang, Roman Braunhofer)
- Beste Filmmusik (Matthias Weber)
- Beste Tongestaltung (Dietmar Zuson, Christof Ebhardt, Tschangis Chahrokh)

Mittwoch, 18. November 2015, 20:00 Uhr,
Alte Kelter Rommelshausen, Kelterstraße 84

Citizenfour

Land/Jahr: USA 2014       Regie: Laura Poitras     Länge: 113 Min.
Altersfreigabe: uneingeschränkt

Kaum anderthalb Jahre ist es her, dass einer der größten Überwachungsskandale der Geschichte ans Licht der Öffentlichkeit kam. Dass Poitras' Dokumentar-Thriller jetzt schon in die Kinos kommt, verschafft ihm besondere Relevanz! Was er über den immer noch weitgehend unbekannten Menschen hinter den Enthüllungen erzählt, macht ihn zu einem herausragenden Film. CITIZENFOUR der Pulitzerpreis-Trägerin Laura Poitras ist atemberaubend spannend,  eindringlich, unbequem und von großer politischer Sprengkraft.

Im Januar 2013 erhält die Filmemacherin Laura Poitras verschlüsselte Emails von einem Unbekannten, der sich „Citizen Four“ nennt und Beweise für illegale verdeckte Massenüberwachungsprogramme der NSA und anderer Geheimdienste in Aussicht stellt. Im Juni 2013 fliegen Laura Poitras und die Journalisten Glenn Greenwald und Ewen MacAskill nach Hongkong, um sich mit dem Unbekannten zu treffen. Es ist Edward Snowden. Acht Tage dauert das Interview, das das Trio mit Snowden in einem Hotelzimmer führt und das das Herzstück des Films bildet. In den Minuten davor und danach zeichnet Poitras in groben Zügen die Vorgeschichte und das Nachspiel. Diese Passagen zeigen vor allem zwei Dinge: Zum einen, wie wenig sich durch die skandalösen Enthüllungen bislang geändert hat, zum anderen aber auch, welche Bedeutung der Mut Snowdens hatte. In den letzten Minuten des Films ist von einem weiteren Whistleblower die Rede, der sich Snowden zum Vorbild nahm. 

Nominiert für den Oscar 2015 als bester Dokumentarfilm.

Freitag, 4. Dezember 2015,
Glockenkelter Stetten

Das Salz der Erde

Land/Jahr: F/BR 2014  Regie: Wim Wenders, Juliano Ribeiro Salgado
Länge: 110 Min.   Altersfreigabe: ab 12 Jahren

In den vergangenen 40 Jahren hat der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado auf allen Kontinenten die Spuren unserer sich wandelnden Welt und Menschheitsgeschichte dokumentiert. Dabei war er Zeuge wichtiger Ereignisse der letzten Jahrzehnte – von internationalen Konflikten, Kriegen und ihren Folgen, von Hungersnöten, Vertreibung und Leid. Seine beeindruckenden Fotoreportagen haben den Blick auf unsere Welt geformt.

Salgado selbst wäre seelisch an dieser Aufgabe fast zugrunde gegangen, wenn er nicht ein neues, ein gigantisches Fotoprojekt begonnen hätte: „Genesis“. Fast die Hälfte unseres Planeten ist bis zum heutigen Tag unberührt. Mit seiner Kamera widmet sich Salgado seit nunmehr fast einem Jahrzehnt diesen paradiesischen Orten unserer Erde, kehrt an den Ursprung allen Lebens zurück und offenbart uns eine wunderbare Hommage an die Schönheit unseres Planeten.

Der Film präsentiert Salgados Leben und Arbeit aus der Perspektive zweier Regisseure: der seines Sohnes Juliano Ribeiro Salgado, der seinen Vater in den vergangenen Jahren oft mit der Filmkamera begleitete, und der von Wim Wenders, Bewunderer von Salgados Fotokunst, selbst Fotograf und einer der großen Filmemacher unserer Zeit.

Das Salz der Erde wurde bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2014 in der Sektion „Un Certain Regard“ mit dem Spezialpreis ausgezeichnet.

Im Rahmen der 14. Filmkunstmesse Leipzig 2014 erhielt der Film von der Arbeitsgemeinschaft Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater den Gilde-Filmpreis als Beste Dokumentation.

Nominiert für den Oscar 2015 als bester Dokumentarfilm.

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