DAS PROGRAMM

Montag, 13. März 2016, 20:00 Uhr, Glockenkelter

Schmidts Katze

Land/Jahr: DE 2015   Regie: Marc Schlegel   Länge: 90 Min.   
Altersfreigabe: ab 12 Jahren

Der verklemmte Werner Schmidt sucht seit dem Tod seiner Mutter eine Frau. Bisher erfolglos. Seinen Frust darüber bekämpft er auf eine ihm ganz eigene Weise: beim nächtlichen Brandstiften. Nichts ist entspannender als eine bis ins Detail geplante Auto-Explosion. Findet er.

Eines Nachts verletzt er dabei allerdings ungewollt eine Frau, Sibylle. In Panik nimmt Werner sie mit nach Hause. Ein Fehler! Nun hat er zwar eine Frau im Haus, aber eine, die er dort gar nicht haben will. Sibylle mischt Werners Leben gehörig auf, denn sie hat nicht vor, sein Haus so schnell wieder zu verlassen. Sie wird vom kriminellen Frehse verfolgt und sucht nun Unterschlupf.

Bald ist nicht nur Sibylles Leben in Gefahr, sondern auch Werners. Freund Uwe wird zusätzlich zum Problem für Werner. Er beschließt, mit einer eigens gegründeten Bürgerwehr, den unbekannten Brandstifter dingfest zu machen. Das pyromanische Geheimnis droht aufzufliegen. Am Ende ist die schwäbische Immobilien-Mafia hinter Werner und Sibylle her. Das ungleiche Paar muss sich wohl oder übel zusammenraufen…

Regisseur Marc Schlegel, Jahrgang 1982 und Sohn des Stettener Ochsenwirts, studierte Regie an der Filmakademie Wien. Seine Abschlussarbeit „Das Begräbnis des Harald Kramer“ haben wir letztes Jahr in Stetten gezeigt. Die Komödie „Schmidt´s Katze“ ist sein erster 90 Minuten Film.

Marc Schlegel wird bei der Veranstaltung anwesend sein.

Dienstag, 4. April 2017, 20:00 Uhr, Glockenkelter

In Zusammenarbeit mit der VHS Unteres Remstal

Das Labyrinth der Wörter

Land/Jahr: FR  2010   Regie: Jean Becker   Länge: 83 Min.   
Altersfreigabe: ab 6 Jahren

Manchmal kann eine Begegnung das ganze Leben verändern. Hier ist es das Treffen des ungebildeten und auch recht ungehobelten Germain (Gérard Depardieu) und der kleinen alten Margueritte, die eine große Leidenschaft für Bücher hat. Vierzig Jahre und hundert Kilo trennen die beiden und doch setzt sich Germain zufällig neben sie. Sie treffen sich immer wieder im Park und Margueritte liest ihm Passagen aus den großen Romanen der Weltliteratur vor, öffnet eine für ihn bisher verborgen gebliebene, magische Welt. Doch Margueritte verliert langsam ihr Augenlicht und Germain tut alles, sich bei ihr zu revanchieren.

Regisseur Jean Becker ist ein zu Herzen gehender, lustiger, und durch und durch menschlicher Film gelungen, der mit meisterhafter, auf den Punkt gebrachter Leichtigkeit sein Thema beschwört: den Realismus des Landlebens, den Charme und die Kultiviertheit des Herzens der so genannten „Kleinen Leute“.

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